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Daten

EDV – der Schlüssel zur Industrie 4.0

am 26.10.2016 um 08:00 Uhr

Noch bis vor Kurzem galt in vielen Unternehmen noch “Hauptsache die Maschine läuft”. Wenn etwas kaputt ging wurde es repariert. Dokumentiert wurde in der Regel nichts – oder nur wenig. Inzwischen fand jedoch ein Umdenken statt. Instandhaltungskosten spielten plötzlich eine Rolle, Prozesse werden gelebt und der Einfluss der gesetzlichen Vorschriften wurde stärker spürbar.

Enterprise Client Activating Managed Services

Bild: leowolfert – Fotolia.com

Die Arbeit muss nachvollziehbar und lange im Voraus planbar sein. Außerdem müssen Maschinen oft nach wie vor eine möglichst hohe Auslastung haben. Das heißt, es gilt Stillstände zu vermeiden. Reparaturen und Wartungen müssen deshalb oft mit Werkzeugwechseln koordiniert werden.

Mit zunehmender Digitalisierung, Vernetzung und neuen Dienstleistungen werden sich die Anforderungen und das Aufgabenfeld in der Instandhaltung weiter verändern. So wird zukünftig beispielsweise die vorausschauende Wartung bzw. vorausschauende Fehlererkennung wesentlich zum Erfolg in der Instandhaltung beitragen. Ziel muss und wird es sein, eine nahezu stillstandslose Fertigung (Zero-Downtime). Dieses Ziel wird nicht zuletzt erreicht, durch eine kontinuierliche Datenerfassung, Datenauswertung und eine vollständige Vernetzung der Anlagen.

Vom Instandhalter zum Herr der Daten

IT-informatik Zero Downtime

(Zum Vergrößern klicken) Die grundlegenden Voraussetzungen der Zukunftsvision “Zero-Downtime”. – Bild: IT-Informatik

Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung wird dazu führen, dass der Instandhalter von Morgen mit mehr Daten und Information konfrontiert werden wird als bisher. Zusätzlich muss er die vorhandenen Informationen entsprechend verarbeiten und auswerten können. Darüber hinaus kommt hinzu, dass die Herkunft der Daten mit zunehmender Vernetzung vielfältiger wird.

Diese Erweiterung des Aufgabengebiets geht leider selten mit personeller Aufstockung einher. Die Instandhaltung der Zukunft ist also in höchstem Grade abhängig von einer durchgängigen Datentransparenz und -qualität.

Umso wichtige ist es, dass die Instandhaltung nicht in vielen unterschiedliche Datenquellen und EDV-Systemen arbeiten und sich ihre Informationen “zusammensuchen” muss, sondern über ein zentrales System Zugriff zu alle relevanten Daten und Systeme hat. Darüber hinaus müssen die Daten situationsgerecht aufbereitet werden, um sie dem Instandhalter die Information “mundgerecht” darzustellen und ihm eine echte Entscheidungsgrundlage bieten.

Virtuelle Plattform als Informationsquelle

IT-Informatik OPRA

(Zum Vergrößern klicken) OPRA als virtuelle Industrie 4.0-Plattform führt Daten unterschiedlicher Systeme sinnvoll und transparent und zusammen. – Bild: OPRA

Dabei ist der Umgang mit unterschiedlichen Datenquellen und deren Verarbeitungssystemen notwendig. Diese sind aber nicht unbedingt miteinander vernetzt. Die Folge ist mangelnde Datentransparenz. Dennoch steht die Aufgabe, die unterschiedlichen Prozesse der Instandhaltung zu unterstützen. Denn nicht jede Information und jedes System wird in jeder Situation benötigt. Daher ist es wichtig, dass entsprechend der Situation und jeweiligen Aufgabe die relevanten Daten in benötigter Form auf dem entsprechenden Medium zur Verfügung gestellt werden.

Dazu braucht es ein prozessorientiertes Informationsmanagement mit einer virtuellen Plattform auf Basis modernen Webtechnologien. Diese stell, je nach Situation und Bedarf Informationen und Prozessschritte benutzerfreundlich dar und “begleitet” den User bei seinen Aufgaben.

Hierbei werden die Informationen der unterschiedlichen Systeme auf einer Oberfläche zusammengeführt und nach Bedarf aus den zur Verfügung gestellt. Entscheidend hierbei ist, dass keine Datenredundanzen erzeugt werden, sondern die Informationen immer in “ihrer eigenen” Datenbank abgerufen und wieder gespeichert werden. Nur so ist eine durchgängige Datentransparenz und Datenqualität zu gewährleisten. Denn Datentransparenz und Datenqualität sind die maßgeblichen Faktoren für eine effiziente, planbare und vorausschauende Instandhaltung.

Jürgen Klaus

Kontakt:

IT-Informatik GmbH, Tel.: 0173 3494 045, E-Mail: juergen.klaus@it-informatik.de

 
 
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