Turbinen im Kraftwerk Obermatt

Turbinen im Kraftwerk Obermatt: Ihre Instandhaltung gehört zu den Aufgaben der ewl-Monteure.

Die energie wasser luzern (ewl) ist ein Energieunternehmen mit 266 Mitarbeitern im Besitz der Stadt Luzern Die Angebote umfassen Strom, Erdgas, Telekommunikation, Energiedienstleistungen und Elektroinstallationen im Versorgungsgebiet Luzern und in der Zentralschweiz Energieunternehmen mit 266 Mitarbeitern im Besitz der Stadt Luzern. Die Angebote umfassen Strom, Erdgas, Telekommunikation, Energiedienstleistungen und Elektroinstallationen im Versorgungsgebiet Luzern und in der Zentralschweiz.

Turbinen im Kraftwerk Obermatt

Turbinen im Kraftwerk Obermatt: Ihre Instandhaltung gehört zu den Aufgaben der ewl-Monteure.

Für Entstörungs- und Instandhaltungsaufgaben bei größeren Anlagen wie Reservoirs, Kraftwerke, Umspannwerke und Ortsnetzstationen hatte ewl bisher keine Softwarelösung im Einsatz. In den einzelnen Abteilungen wurde mit diversen Excel-Tabellen, Access-Lösungen sowie zahlreichen Dokumen­tenordnern mit Aufzeichnungen in Papierform gearbeitet. Die Folge waren viele Redundanzen bei der Datenhaltung, verteiltes Wissen innerhalb des Unternehmens und nicht nachvollziehbare Aktualität der Informationen. Um diese Prozesse effizienter zu gestalten, ging ewl auf die Suche nach einem Softwaretool, das den gesamten Ablauf in Sachen Betriebsmittelverwaltung, Instandhaltung sowie Störungsbehebung von Anlagen (Strom/Kraftwerke, Wasser, Erdgas und Fernwärme) unterstützen sollte.

„Für uns war es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter die Daten künftig einheitlich, redundanzfrei und zentral ablegen können, damit sie per Knopfdruck einfach auf die benötigten Informationen zugreifen können – auch von unterwegs“, fasst Charles Girardier, Leiter der Netzwirtschaft bei ewl, zusammen.

Die Lösung

Der Beginn der Evaluationsphase gestaltete sich nicht einfach, denn Lösungen und Begrifflichkeiten gibt es viele: vom Instandhaltungssystem über Lösungen für Workflowmanagement und Workforcemanagement bis hin zu ERP-und GIS-Zusatzmodulen. Die Wahl fiel schließlich auf die Netzmanagement­suite ACOS NMS der IDS GmbH. „Dieses überzeugte mit dem besten Preis- und Leistungsverhältnis, gemessen an unseren Anforderungen. Es ist noch ein recht junges Tool, dafür aber technologisch auf dem neuesten Stand“, so Charles Girardier.

ACOS NMS

Einsatzbereiche bei der ewl

Die vollständig webbasierte Lösung deckt den gesamten Workflow ab: von der Generierung der einzelnen Maßnahme bis hin zum Einsatz und der Dokumentation vor Ort. ACOS NMS unterstützt die bestehenden Prozesse aller involvierten Bereiche und Abteilungenl. Die zentrale und redundanzfreie Datenablage ermöglicht sämtlichen Mitarbeitern jederzeit Einsicht in die aktuellen Daten, etwa für Betriebsmittel oder für die Planung von Instandhaltungsmaßnahmen. Dabei sieht jeder Mitarbeiter nur die für ihn relevanten Bereiche, bzw. Sparten.
Auch die Optimierung der Instandhaltungsstrategien lässt sich betriebsmittelscharf einzeln oder kombiniert integrieren. Eine entsprechende laufende Überprüfung und Anpassung der jeweiligen Strategien ist im ACOS NMS einfach nach Bedarf veränderbar. Mithilfe des integrierten Para­metrierwerkzeugs können die spezifischen Masken, Datenmodelle und Workflows einfach eigenständig angepasst werden.

Ein großer Vorteil der Netzmanagementsuite ACOS NMS ist die modulartige Bauweise, denn es ermöglicht der ewl ein stufenweises Vorgehen im Projekt. Der Rollout verläuft in drei Phasen: Im ersten Schritt wurden die Bereichsverantwortlichen geschult, Phase zwei beinhaltet die Grundkonfiguration und die Implementierung der ersten Anlagen in das System. Hierzu wurden einfache Anlagen aus allen drei Bereichen Strom, Gas und Wasser ausgewählt. Die Konfiguration der Betriebsmittel erfolgte zuerst im Testsystem, um die Daten nach der Freigabe direkt in das Produktivsystem zu übernehmen und unmittelbar operativ arbeiten zu können. Nach Abschluss der Phase drei sollten bereits über 80 Prozent aller Anlagen durch ACOS NMS unterhalten werden können, um schließlich die Endabnahme und Implementierung abzuschließen.

Mobil im Einsatz

Mobil im Einsatz: Die Entstörung und Instandhaltung der Anlagen plant der Monteur direkt im ACOS NMS.

„Unser Ziel war es, sehr schnell selbstständig zu werden und ACOS NMS in Betrieb zu nehmen. Die Geschäftsführung steht dabei voll und ganz hinter dem Projekt; nur so kann eine reibungsloser Rollout gelingen“, sagt Charles Girardier. „Es war aber auch wichtig, das Projekt ganz klar von anderen Prozessen abzugrenzen, so wurde es vorerst auf die großen, betriebsintensiven Anlagen begrenzt. Auch weitere Schnittstellen wie etwa  zum ERP-System sind aktuell nicht geplant.“

Die Entstörung und Instandhaltung der Anlagen wird nunmehr direkt in ACOS NMS geplant. Der zuständige Mitarbeiter kann einzelne Aufgaben in wenigen Schritten einem verfügbaren Kollegen zuordnen. Für den mobilen Einsatz sind die 25 Monteure mit staubdichten und spritzwasserdichten Smart­phones ausgerüstet. Dank der ACOS NMS App (Android) erhält der Monteur unterwegs über sein Smartphone Aufgaben zugewiesen und hat diese übersichtlich aufgelistet. Die Einbindung von Google Maps erleichtert seine Einsatzplanung zusätz­lich: Er kann anhand seines Standortes und seiner Aufgaben selbst entscheiden, welchen Einsatz er zuerst erledigen möchte.

Vor Ort unterstützt die ACOS NMS App durch klare Vorgaben hinsichtlich seiner Aufgaben in Form einer Checkliste. Vordefinierte Auswahlfelder erleichtern und beschleunigen die Dokumentation vor Ort. So kann der Monteur papierlos alle wichtigen Eingaben direkt machen, bei Bedarf Fotos mit dem Smartphone anhängen. Das reduziert nicht nur die Fehleranfälligkeit der aufgezeichneten Informationen. Die Daten sind auch gebündelt und werden über eine sichere Verbindung via VPN-Tunnel mit dem ACOS-Server synchronisiert und im System zentral zur Verfügung gestellt.

Insgesamt kann ewl durch den Einsatz der Netzmanagementsuite ACOS NMS eine deutliche Arbeitserleichterung in allen betroffenen Bereichen feststellen: Entstörungs- und Instandhaltungsaufgaben lassen sich einfach und zentral dokumentieren und planen, die Monteure können ihre Einsätze besser vorbereiten und schneller abwickeln.

Für ewl war es von vorneherein wichtig, mit der Lösung eine hohe Wirtschaftlichkeit zu erreichen. „Bereits nach wenigen Monaten lagen Erfolge vor, für die Monteure im Einsatz wie auch bei der Instandhaltungsplanung. Und die ersten Kisten mit Ordnern voll mit Papieraufzeichnungen konnten wir bereits entsorgen – denn künftig haben wir alle Informationen zentral in ACOS NMS verfügbar“, meint Charles Girardier

Kontakt:     
IDS GmbH
Tel.: 072 43 218202
Email: eva-maria.erler@ids.de
www.ids.de