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Wertschätzung wichtiger denn je

Instandhaltung Ausgabe 6 / 2018

Martin Droysen am 11.10.2018 um 00:01 Uhr

Produkte sollen heutzutage immer schneller, immer präziser und auch in immer größerer Zahl in kurzer Zeit gefertigt werden. Maschinen und Anlagen werden auf Höchstleistung getrimmt mit höchster Präzision und möglichst ohne jeglicher Stillstandszeit.

Instandhaltung Titelseite 06/2018Über all diese Forderungen, um am Weltmarkt bestehen zu können natürlich, wird dann viel in die neuesten Produktionsmittel investiert. Doch was passiert mit diesen, wenn doch mal etwas kaputt geht? Dafür gibt es die Industrie 4.0, die wird das schon richten, sind sich viele Experten sicher.

In der Realität sieht es aber immer noch so aus, dass eben nicht automatisierte Softwareprozesse alles richten, weder bei neuen noch bei alten Maschinen und Anlagen – oder Menschen. Auch ein unterstützendes VR- oder AR-System (Virtual bzw. Augmented-Reality) alleine ist nur ein Werkzeug. Für einen laufenden, möglichst unterbrechungsfreien Betrieb von Maschinen und Anlagen wird der Mensch benötigt. Eben dieser jedoch erfährt häufig kaum oder gar keine Wertschätzung – immer dann, wenn sein Einsatz hohe Kosten verursacht. Dabei ist es enorm wichtig, im Zuge der Unternehmensentwicklung auch die zugehörigen Menschen mitzunehmen, sie ebenfalls zu entwickeln, sie in die Prozesse bereits im Vorfeld einzubinden und nicht erst vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das beginnt mit der Wertschätzung der geleisteten Arbeit.

Begriffe wie Big Data, Predictive Maintenance, Change Management, Digitalisierung, digitale Transformation, Internet of Things werden aktuell quer über die gesamte Prozesskette in Unternehmen diskutiert. Zu diesem Themenbereich der Instandhaltung 4.0 wird eine Vielzahl an Lösungen angeboten, die inzwischen nicht mehr nur eine Lösung für alle Probleme bietet, sondern mehr und mehr die Unterschiede in den Betrieben berücksichtigt und vielversprechend individuelle Bedürfnisse analysiert. Eine Auswahl an Beiträgen um intelligente Software, Asset Management und digitalen Checklisten, die für mehr Effizienz im Unternehmen sorgen sollen, stellen wir Ihnen in unserem Sonderteil Software ab S.10 vor.

Dass darüberhinaus eben auch der Mensch weiter eine zentrale Rolle in der Instandhaltung spielt, verdeutlicht ein Schulungsthema ab S. 32. Jede Lösung ist nur so gut, wie der Mensch, der sie versteht, den Nutzen daraus erkennt und sich als wichtiges Bestandteil der Lösung im Unternehmen bestätigt sieht.

Quo vadis – Wohin führt der Weg der modernen Instandhaltung?

 
 
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