Zukunftsschmiede smarte Anlagen

Instandhaltung Ausgabe 5 / 2018

Martin Droysen am 30.08.2018 um 00:01 Uhr

Maschinen und Anlagen überwachen ist wie viele andere Bereiche einem großen Change Management im Zuge der Digitalisierung unterworfen. So können heute bereits Maschinen via Cloud miteinander kommunizieren, digitale Sensoren liefern eine Vielzahl an Daten.

Instandhaltung Titelseite 05/2018

Zusammen mit den Herstellerangaben soll daraus ein optimaler Wartungsplan für die Anlage oder Maschine werden, der dem Anwender aufzeigen soll, wie lange seine Anlage noch störungsfrei läuft. Die Praxis zeigt jedoch eine Vielzahl an weiteren Einflussfaktoren, die es schwer machen, korrekte Pläne zu erstellen, ohne dass ungeplante Ausfälle für einen Produktionsausfall sorgen. Daher finden sich in unserem Kompendium ab Seite 11 eine Reihe von Beispielen, Lösungen und Konzepten, wie bereits heute mehr und mehr eine effiziente Anlagenüberwachung realisiert werden kann, die tatsächlich funktioniert.

Heute sind eine Reihe von Betrieben und entsprechende Instandhaltungs-Dienstleister tatkräftig dabei, eine effiziente, digitalisierte Überwachung, Inspektionen und Wartungen effizient und vernetzt zu erfassen. Das geschieht teilweise bereits mithilfe von intelligenten Sensoren, teils auch in Verbindung mit manuellen oder halbautomatischen Eingaben vor Ort. Dennoch, so zeichnet sich dies immer deutlicher ab, ist die Digitalisierung – oder man sollte besser von einer digitalisierten Transformation sprechen – dabei, die Anlagenüberwachung und die gesamte Instandhaltung von Grund auf zu verändern.

Digitale Sensorik korrekt auswerten ist die Herausforderung der Zeit.

Intelligente, digitale Sensorik wird hier sicher eine wichtige Rolle einnehmen, die wichtigste Rolle trotz Themen zu künstlicher Intelligenz verbleibt jedoch beim Mensch. Dabei wird sich dessen Rolle weiterentwickeln, hin zu einem System-Analysten, der auf eine Vielzahl an modernen Instrumenten zurückgreifen kann. So gilt es, sich auf die Vielzahl an Aufgaben vorzubereiten. Daher steht die Instandhaltung, ähnlich wie es schon in Fertigungsbetrieben passiert, auf dem Weg der Digitalisierung vor der Herausforderung, eine Unmenge an Daten zu optimieren und effizient zu analysieren. Dazu entstehen mehr und mehr Hilfsmittel, die, optimal eingesetzt, die Produktivität erhöhen und mögliche Ausfälle minimieren.

Diese Entwicklungen erscheinen sehr vielversprechend und sind es bereits, sollten aber kritisch auf ihre Wirtschaftlichkeit beleuchtet werden. Nicht alles, was machbar ist, ist zwingend umzusetzen.

 
 
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