Anzeige

 
Anzeige

Editorial

Ausgabe 5/2015

am 02.09.2015 um 09:23 Uhr

Die Zukunft der „Instandhaltung“

Wir sind, das sei einmal in aller Bescheidenheit gesagt, der übrigen Welt einen Tick voraus. „Wir“ – das meint hier die Instandhalter, die gern auch als Dienstleister, Serviceprovider oder mit noch gewagteren neudeutschen Bezeichnungen charakterisiert werden. Die „übrige Welt“ sind in erster Näherung alle, ISH Titelseite 5/2015die gerade den Begriff „Industrie 4.0“ diskutieren und sich die Köpfe heiß reden, was das den nun genau sein soll. Wir Instandhalter hingegen machen uns schon Gedanken darüber, wie all das, was da entsteht, nachhaltig am Leben gehalten werden soll. So sind wir nun halt einmal, wir Instandhalter.

Dieser Gedanke lässt sich auch anspruchsvoller und umfassender ausdrücken – so, wie es die Wissenschaftler des Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML tun: „Insgesamt wird die Instandhaltung als Smart Maintenance in ihrer traditionellen Ausprägung weiterhin das Fundament der Industrie bilden, andererseits ist sie mit ihren hohen Potenzialen für gesamte Produktionssysteme als treibender Faktor der Industrie 4.0 zwingend gezielt in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.“

Die Instandhaltung wird also als „smarte Instandhaltung“ weiter leben. Ich bin mir allerdings sicher, dass die traditionelle Bezeichnung keine Zukunft hat. Darum, was die Instandhaltung der Zukunft, die „Smart Maintenance“, ausmachen soll, ist natürlich auch noch viel zu forschen, nachzudenken und zu diskutieren. Eine gute Gelegenheit dazu bietet unsere „1. Konferenz Smart Maintenance 2015“ am 07. und 08. September in Stuttgart. Ein Highlight der Veranstaltung, so hoffe ich, wird aber auch die Round Table Diskussion über die Zukunft des Fachmagazins „Instandhaltung“ sein – und nicht zuletzt über die Frage, ob unter den heu­tigen Bedingungen dieser Titel noch zeitgemäß ist. Was meinen Sie? Kommen Sie nach Stuttgart, diskutieren Sie mit – oder schreiben Sie uns Ihre Meinung über einen der zahlreichen Kanäle der „Kommunikation 4.0“.

 
 
Anzeige