Instandhaltung Ausgabe 7 / 2017

Wissen ist Macht

In vielen Bereichen bedeutet ein Mehr an Wissen das gewisse Quentchen an Wettbewerbsvorteil, den ein Unternehmen benötigt. Das gilt insbesondere auch in der Instandhaltung, die sich längst zu einem Faktor in der Prozesskette entwickelt hat, der stark von Digitalisierung profitiert bzw. profitieren könnte.

Instandhaltung Ausgabe 7/2017

Dabei muss unterschieden werden zwischen dem Fachwissen, das in den Köpfen der Experten steckt und die inzwischen sprunghaft angestiegene Menge an Maschinen- und Anlagendaten, die via Internet of Things, Sensorik oder manuelle Dateneingabe vorhanden ist.

Das Wissen zu nutzen stellt Unternehmen häufig vor große Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Defacto geht nämlich in wenigen Jahren viel davon unwiderbringlich verloren, nämlich dann, wenn eine Vielzahl kundiger Fachleute, ob Techniker oder Ingenieur, in Rente gehen und es vorher nicht gelungen ist, neue Fachkräfte zu rekrutieren.

So beleuchtet der Branchenreport auf S.8 die Situation zum Arbeitskräftemangel und der derzeitigen Position der Instandhaltung nicht nur in den Betrieben, sondern gerade in den Köpfen der Verantwortlichen.

In unserem Schwerpunkt betrieblichem Wissensmanagement ab S.18 lesen sie, welche Aufgaben auf der technischen Seite dringlich sind und welche Maßnahmen getroffen werden sollten, um Digitalisierung tatsächlich zu leben.

Unsere Titelstory auf S.34 zeigt eindrucksvoll, dass das Thema Retrofit einen bedeutenden Stellenwert erreicht hat. Gerade in hochindustrialisierten Ländern ist es eben nicht mehr so leicht möglich, auf der grünen Wiese eine Anlage mit entsprechender Größe neu zu bauen. Viele Anlagen bestehen und arbeiten seit Jahrzehnten. Per Retrofit erhält so manche Anlage neuen Glanz, und auch ein Industrie 4.0-ready.

Wer Digitalisierung lebt, hat den nötigen Vorsprung in der Branche.

Weitere Praxisbeispiele zeigen, wie Wartungsarbeiten und Instandsetzungen optimal umgesetzt werden können, wenn Planungen und Strategien perfekt ausgearbeitet werden. Effiziente Softwarelösungen ermöglichen es auch bei hohem Termindruck, alle nötigen Maßnahmen für eine perfekte Wartung im Blick zu behalten.

In eigener Sache darf ich Sie nochmals auf unsere Redaktionsumfrage aufmerksam machen. Sie finden diese auf unserer Webseite www.instandhaltung.de in Form einer dort platzierten Kachel, die Sie ganz leicht mit einem Klick aufrufen können. Ich würde mich freuen, wenn sie uns bei unserer Arbeit, die Instandhaltung noch besser zu machen, unterstützen und sich ein paar Minuten Zeit für die wenigen Fragen nehmen. Vielen Dank dafür.

Editorial von Martin Droysen, verantw. Redakteur Instandhaltung

 
 
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