Druckluft

Druckluftsysteme optimieren – an diesen Punkten sollte man ansetzen

Viele Unternehmen scheuen sich, in die Umstrukturierung von Druckluftsystemen zu investieren. Dabei gibt es einige Aspekte, mit dessen Optimierung die Effizienz solcher Anlagen enorm verbessert werden kann. Darunter fallen beispielsweise die Unwirtschaftlichkeit der Steuerung der Druckluftstation, mangelnde Effizienz bei der Verdichtertechnik oder Leckagen, also undichte Stellen, an denen die Druckluft entweichen kann. Werden solche Mängel behoben, kann bereits mit geringen Investitionen eine Menge Geld gespart werden.

DruckluftsystemeWegstrecken verkürzen und hochwertige Schläuche nutzen

Zunächst gilt es, die Wegstrecken der Druckluft so kurz wie möglich zu halten. Befinden sich zu viele Verzweigungen oder Verschraubungen in den Rohren der Druckluftanlage, muss der Kompressor mehr Leistung bringen. Zudem bergen viele Verbindungen einzelner Leitungselemente ein erhöhtes Leckage-Risiko. Bereits millimeterkleine Leckagen können Mehrkosten für verschwendete Energie in Höhe von mehreren Hundert Euro im Jahr verursachen: Der Kompressor muss entsprechend mehr Leistung aufbringen, um den Druckluftverlust auszugleichen. Bei einem Druck von 6 bar verursacht ein Leck mit 3 mm Durchmesser laut Untersuchung jährliche Energie-Mehrkosten von über 1.400 Euro. Unternehmen sollten daher ihre Systemkomponenten sorgfältig auswählen. Besondere Schläuche aus flexiblen Materialien senken das Risiko von Leckagen. Hierzu eignet sich beispielsweise ein PU-Schlauch, kurz für Polyurethan-Schlauch, der in kleinen Winkeln biegbar und besonders langlebig ist. Zudem verfügt er innen über eine besonders glatte Oberfläche, sodass das Material optimal fließen kann. Im Vergleich zu Gummi- oder Metallschläuchen ist ein PU-Schlauch zudem ein Leichtgewicht. Der Durchmesser des PU-Schlauchs sollte grundsätzlich an den Druck in der Leitung angepasst werden.

Mit regelmäßigen Wartungsarbeiten die Effizienz der Anlage steigern

Experten empfehlen generell, den Verbrauch und die Effizienz der Druckluftanlage im Auge zu behalten und zwischendurch Optimierungen durchzuführen, anstatt sich lediglich auf die großen Instandhaltungs- und Wartungsmaßnahmen zu beschränken. Kleinere Arbeiten wie ein regelmäßiger Filteraustausch sind ebenso maßgeblich für die Instandhaltung. Ständige Kontrollen des Druckluftverbrauchs decken mögliche Leckagen auf, sodass diese zügig repariert werden können. Darüber hinaus können mehreren Kompressoren mittels intelligenter Steuerung miteinander verbunden werden. Damit können einzelne Komponenten je nach Bedarf eingebunden oder abgeschaltet werden.

 
 
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