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Masterstudium zum Facility Manager

Facility Management zählt zu den Schlüsselbranchen. Dieser Position tragen die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg und die Hochschule München Rechnung. Zum siebten Mal in Folge starten sie berufsbegleitend das Studium verbundzum Facility Manager. Beginn ist der 15. Oktober 2010. Interessenten können sich am Samstag, den 10. Juli (10.00 bis 13.00 Uhr) ein Bild vom berufsbegleitenden Masterstudium machen. An der Hochschule Nürnberg stehen ihnen wissenschaftlicher Leiter, ehemalige Teilnehmer und Organisatoren für Gespräche zur Verfügung.
Interessant ist der Masterstudiengang (Dauer: 3 Semester) für Ingenieure und Betriebswirte mit Schwerpunkt Gebäudemanagement. Zur Zulassung benötigen die Teilnehmer einen Hochschulabschluss und zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung. Dieses Masterstudium der Hochschulen Nürnberg und München orientiert sich an internationalen Standards und erfüllt die Richtlinie 610 der Gesellschaft für Facility Management (GEFMA). Akkreditiert ist er vom Zertifizierungsinstitut ACQUIN e.V. Dies sichert die Qualität des Angebots.
Auch der Zertifikatstudiengang (Hochschule Nürnberg) weist ein hohes Qualitätsniveau aus. Er entspricht der GEFMA-Richtlinie 616 und richtet sich an Berufserfahrene mit einer Ausbildung als Meister, Techniker oder Kaufmann und breiten Kenntnissen auf dem Gebiet des Facility Managements. Im Mittelpunkt beider FM-Studiengänge stehen die Themen Technik, Betriebswirtschaft, Organisation und Objektmanagement.
Die Nachfrage nach Facility Managern auf dem Arbeitsmarkt ist groß. Berufliche Perspektiven bieten Bauunternehmen, Ingenieurbüros, Kliniken, Immobilienverwalter, Consultingfirmen oder auch Unternehmen mit großem Gebäudebestand. Dass FM mittlerweile unbestreitbar eine absolute Schlüsselbranche ist, berichtet der Branchenreport des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) e.V. an der Ruhr-Universität Bochum. Demzufolge ist FM mit einem Anteil von 5,03 Prozent am Bruttoinlandsprodukt bedeutsamer als so manche „klassische“ Erfolgsbranche.
In den zehn bzw. neun Präsenzphasen (jeweils Do./Fr. bis Samstag) der ersten beiden Semester vertiefen die Dozenten die Inhalte. Sie betreuen Projektarbeiten und praktische Laborübungen. Die Abschlussarbeit zum Zertifikat folgt im zweiten Semester, die Masterarbeit im dritten Semester.

www.verbund-iq.de