Editorial
Ausgabe 3/2010
Wie geht es weiter?
Instandhaltung ist eine Querschnittsaufgabe, denn unser Bereich kooperiert eng mit so ziemlich allen anderen Arbeitsgebieten wie etwa Produktion, Einkauf, IT oder Konstruktion. Da ist es von Vorteil, wenn der Instandhalter
über einen breiten Wissenshorizont verfügt und auf vielen Gebieten qualifiziert mitreden kann. Um die dazu notwendigen Informationen zu erlangen, steht ihm ein breites Angebot an Weiterbildungen und Messen zur Verfügung – und nicht zuletzt ein ganz speziell auf diese Bedürfnisse zugeschnittenes Fachmagazin, eben die ,Instandhaltung‘. Für uns als Redaktion bedeutet diese Ausnahmestellung, dass wir in gewissem Umfragen auch Trendsetter sind, etwa beim Aufgreifen neuer Themen. Denn es ist kein Geheimnis, dass Messeveranstalter, die sich mit Instandhaltung beschäftigen, aber auch Beratungsunternehmen oder Weiterbildungsanbieter mit uns diskutieren, was in nächster Zeit die ,heißen‘ Themen sein werden. Das herauszufinden ist für uns eine Arbeit, die wir im Interesse unsere Leser sehr ernst nehmen und deren Ergebnisse wir möglichst breit kommunizieren. Nun ist es beispielsweise klar, dass Fragen der Energieieffizienz zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wir werden uns deshalb künftig stärker diesem Bereich zuwenden, insbesondere auch den Lösungen, die sich aus Neuentwicklungen in der Tribologie ergeben. Dazu soll der Sonderteil in dieser Ausgabe ein ,Startschuss‘ sein. Ein weiterer Themenbereich, der bisher noch wenig in der ,Instandhaltung‘ auftauchte, den wir aber für wichtig halten, ist die Kommunikationstechnik als Grundlage für Remote Services. Aber auch spezielle Bereiche der Automatisierungtstechnik wie etwa Wireless-Sensoren oder Fragen des Service-Managements sind Themen, die wir in Zukunft verstärkt aufgreifen wollen. Und wenn Sie selbst mitbestimmen wollen, wie es weiter gehen soll bei der Themenauswahl im Fachmagazin, dann freuen wir uns auf Ihre Meinungsäußerung.




