Neue Richtlinie
Plant Asset Management (PAM) in der Prozessindustrie
Die Richtlinie VDI/VDE 2651 schafft die Basis eines gemeinsamen Verständnisses des immer noch unscharf, aber oft gebrauchten Begriffes PAM in der Prozessindustrie. Dazu werden verschiedene Aspekte von PAM beschrieben und eingeordnet sowie der Begriff ,Asset’ im Sinne dieser Richtlinie definiert.
PAM mit dem Fokus auf der betrieblichen Technik wird im Umfeld anderer Funktionsbereiche wie etwa Enterprise Resource Planning, Enterprise Asset Management, Manufacturing Execution oder Engineering dargestellt. Grundfunktionen von PAM werden in einem Modell mit Funktionsblöcken und Informationsflüssen vorgestellt, die PAM-konstituierenden Funktionen im Einzelnen aufgelistet und erklärt.
Die Richtlinie VDI/VDE 2651 trägt zur Vereinheitlichung der Kommunikation zwischen Anbietern und Anwendern bei und beschäftigt sich hauptsächlich mit Assets (Betriebsmitteln) aus der Prozessindustrie, d. h. der chemischen, pharmazeutischen, petrochemischen und der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die Fertigungsindustrie wird nicht explizit betrachtet, jedoch werden diskrete Fertigungsprozesse wie Verpackungslinien in der Pharmaherstellung durchaus eingeschlossen. Herausgeber der Richtlinie VDI/VDE 2651 Blatt 1 ist die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik. VDI/VDE 2651 Blatt 1 erscheint in deutsch/englischer Fassung und ist ab September 2009 zum Preis von 86,10 € beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Sie ersetzt den Entwurf vom Juni 2008. Weitere Informationen und Onlinebestellungen unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de.




